Onkel Wanja kommt
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Neuigkeiten

  • Auf dem Foto (via T.Spektor) besucht ein Franzose den sibirischen Gott in seiner natürlichen Umgebung, im Sommerhaus in Novosibirsk.

    Auf dem Foto (via T.Spektor) besucht ein Franzose den sibirischen Gott in seiner natürlichen Umgebung, im Sommerhaus in Novosibirsk.

  • Der Blick der Frau birgt das Geheimnis des Lebens. Nadezhda Krupskaya (Lenin’s wife) vs. Scarlett Johansson

    Der Blick der Frau birgt das Geheimnis des Lebens. Nadezhda Krupskaya (Lenin’s wife) vs. Scarlett Johansson

  • Alle zwanzig Jahre gehe ich zur Reformbühne “Heim und Welt” um zu gucken ob alles noch da ist. Am Sonntag ist es wieder soweit: www.reformbuehne.de

  • Eine schöne neue Welt voller Mauern und Zäunen steht uns bevor. Vor meiner Haustür in Berlin wurde der Gleimtunnel zugemacht, eine der wenigen bleibenden Verbindungen zwischen West und Ost. Angeblich wollen die frischgewählten Ost-AfDler die...

    Eine schöne neue Welt voller Mauern und Zäunen steht uns bevor. Vor meiner Haustür in Berlin wurde der Gleimtunnel zugemacht, eine der wenigen bleibenden Verbindungen zwischen West und Ost. Angeblich wollen die frischgewählten Ost-AfDler die Islamisierung des Ostens durch Weddinger Autofahrer damit verhindern.  

  • In Russland wittern die Bürger überall geheime Zeichen der Verarmung und der Inflation. Die neue Eierpackung mit 9 Eiern statt zehn zum gleichen Preis knallte wie eine Bombe. Das fehlende zehnte Ei wird mal als „Putins Ei" mal als „Kriegsei“...

    In Russland wittern die Bürger überall geheime Zeichen der Verarmung und der Inflation. Die neue Eierpackung mit 9 Eiern statt zehn zum gleichen Preis knallte wie eine Bombe. Das fehlende zehnte Ei wird mal als „Putins Ei" mal als „Kriegsei“ bezeichnet, als der Preis für kurzsichtige aggressive Außenpolitik

  • Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht mehr da, sie ist auf Reisen gegangen. Noch nie war das Reisen so leicht und die Unzufriedenheit so groß, an allen Ecken und Enden der Erde. Das Weggehen ist zur Revolution des neuen Jahrhunderts geworden. Anstatt bei sich Zuhause dem Klimawandel oder dem Unrechtsstaat zu trotzen, zieht alles Leben weiter, dorthin, wo die Welt noch nicht so kaputt ist, zum Beispiel nach Deutschland. Und wie reagiert Deutschland darauf? Mit Ankerzentren. Bis jetzt nur für Menschen. Nun hat mein Brandenburger Nachbar Mathias, ein großer Tierfreund und Kenner der Natur, einen offenen Brief an Herrn Minister Seehofer geschrieben, in dem er Ankerzentren auch für ausländische Tiere und Vögel fordert, die illegal nach Deutschland eingewandert sind. Die Vermehrung der amerikanischen Waschbären ist verheerend. Die deutschen Füchse, Dachse und sogar Einhörnchen vermehren sich nur im Rahmen ihres Futterangebotes, wenig Futter wenig Nachkommen, die amerikanischen Waschbären halten sich nicht an diese Regeln und bekommen drei mal im Jahr bis zu sieben Junge. Der eingeschleppte amerikanische Flusskrebs verdrängt die deutschen Krebse. Das gleiche gilt für unsere heimische Sumpfschildkröte, die von der nordamerikanischen Schnapsschildkröte bedrängt wird. Im Süden bekommendie deutschen Störche einen Schluckauf. Sie können vor Wut nicht so einen dicken Hals kriegen, um die kiloschweren, aus Nordamerika eingewanderten Ochsenfrösche zu schlucken. In Ruhrgebiet vermehren sich asiatische Sittiche ungebremst und vertreiben unsere Krähen. Im Teutoburger Wald findet der Futterkampf zwischen dem eingewanderten Damwild und den lieben deutschen Rehen statt. Zebraspinnen werfen ihre Netze aus und fangen Insekten, die unseren Kreuzspinnen fehlen. Die spanische Nacktschnecke unterwandert deutsche Schrebergärten. Der Vorschlag meines Nachbarn für das Innenministerium geht dahin, für diese Tierarten Ankerzentren zu schaffen, bei einem Erfolg könnte man das Gleiche für den botanischen Bereich anwenden, um die eingewanderten Pflanzen zu isolieren. Springkraut und Ambrosia gehören nicht nach Deutschland! Die Globalisierung ist schön und gut, aber wir müssen uns schützen, schrieb Mathias. Jetzt warten wir auf die Antwort von Seehofer, ist er eigentlich schon wach?

  • Jedes neue Jahr macht einen neuen Menschen aus dem alten “ich” und schickt ihn erneut auf Reisen. Das friedliche und sonnige 2019 beginnt für mich in Köln. Dort lese ich am 2 Januar. Am 3.01. in Frankfurt, am 04.01. in Freiburg und am 05.01. in...

    Jedes neue Jahr macht einen neuen Menschen aus dem alten “ich” und schickt ihn erneut auf Reisen. Das friedliche und sonnige 2019 beginnt für mich in Köln. Dort lese ich am 2 Januar. Am 3.01. in Frankfurt, am 04.01. in Freiburg und am 05.01. in Bensheim
    Alle sind willkommen!

  • Семён Слепаков

  • Der russische Weihvester


    Es werden in der letzten Zeit viele Unwahrheiten über meine Landsleute in Deutschland erzählt, angeblich würden die Russen kein Weihnachten feiern, sondern nur Silvester, und deswegen eine Wiederverwertung vonTannen betreiben. Sie warten bis die Deutschen ihre Tannen aus dem Fenster schmeißen und stellen sie nach den Feiertagen in die Wohnung als Neujahresbäume auf. Dieser Logik folgend müssten die Chinesen diegleichen Tannen von den Russen im Februar für eine Drittverwertung übernehmen, denn sie haben erst in Februar ihr Neujahresfest. In Wahrheit feiern die Russen einfach nur länger als die anderen Völker Europas. Sie feiern alle Feste doppelt nach dem alten und nach dem neuen Kalender.  Das Neujahresfest wird zum Beispiel am 31.12. und dann noch einmal am 13.01 gefeiert. Davor muss das alte Jahr eine Woche lang verabschiedet werden, damit es nicht wieder zurückkommt. Nichts fürchten die Russen mehr, als das gleiche Jahr zwei Mal hintereinander erleben zu müssen. Also versuchen sie das alte Jahr mit Wodka aus ihren Köpfen zu kriegen. Gleichzeitig streiten sie miteinander, ob früher in der Sowjetunion nicht doch einiges besser war. Die einen sagen, die Sowjetunion war ein dunkles, grimmiges Land, die Menschen verängstigt, die Straßen nicht beleuchtet. Die anderen sagen,diese Straßenbeleuchtung brauchte man gar nicht, die Menschen leuchteten selbst aus Stolz und Freude, in einer sozialistischen Gesellschaft zu leben. Nur diese auf Ewigkeit angelegte Diskussion gibt ihnen die Kraft, so lange zu feiern. Die Russen sind auf unserer Straße die letzten, die ihre Tannen vom Balkon schmeißen, wenn sie also in Mai eine Tanne auf der Straße liegen sehen, können sie sicher sein, da im Haus wohnen Russen.

  • Frohe Weihnachten!

    Frohe Weihnachten!

Privat ein Russe beruflich ein deutscher Schriftsteller, bin ich die meiste Zeit unterwegs mit Lesungen und Vorträgen...