Onkel Wanja kommt
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Neuigkeiten

  • Meine Kreuzfahrt- Lesereise auf dem Festland geht weiter. Diese Woche: Dienstag in Gernsbach, Mittwoch in Gevelsberg, Freitag in Zürich, Samstag in Rüsselheim mit Rüsseldisko! Am Sonntag trete ich im Berliner BKA Theater auf.

    Meine Kreuzfahrt- Lesereise auf dem Festland geht weiter. Diese Woche: Dienstag in Gernsbach, Mittwoch in Gevelsberg, Freitag in Zürich, Samstag in Rüsselheim mit Rüsseldisko! Am Sonntag trete ich im Berliner BKA Theater auf.

  • Man lernt nie aus. Angeblich hatten die Eisbären und die Pinguine während der Eiszeit friedlich neben einander am Äquator gelebt, sie ernährten sich von den Fischen und genossen das kühle Klima bis es ihnen eines Tages doch zu heiß wurde. Auf der...

    Man lernt nie aus. Angeblich hatten die Eisbären und die Pinguine während der Eiszeit friedlich neben einander am Äquator gelebt, sie ernährten sich von den Fischen und genossen das kühle Klima bis es ihnen eines Tages doch zu heiß wurde. Auf der Suche nach der Kälte gingen sie auseinander, die Pinguine landeten auf dem Südpool und die Eisbären wanderten zum Nordpool aus. Nun geraten sie selbst an den Polen durch den von Menschen verursachten Klimawandel in Schwierigkeiten. Meine Freunde von Greenpeace erzählten, die Pinguine können durch ihren Körperbau nicht in den Himmel schauen. Wenn sie den Kopf zu toll nach oben recken, fallen sie auf den Rücken. Am Südpool wird heutzutage viel geflogen, die Menschen suchen dort nach Öl, die Flugzeuge und die Hubschrauber beunruhigen die Vögel, sie recken die Köpfe hoch, landen auf dem Rücken und können aus eigener Kraft nicht aufstehen. Umweltaktivisten haben eine Gruppe gebildet, die die Pinguine wieder gerade stellt. Sie bemühen sich seit Jahren um einen einheitlichen Flugplan über den Südpool, damit sie effizienter arbeiten können. Denn manchmal, wenn sie gerade alle Pinguine wieder aufgestellt haben, fliegt schon der nächste Hubschrauber drüber und die ganze Arbeit war für die Katz. Die Eisbären auf der anderen Seite des Globus haben ein noch größeres Problem. Früher suchten sie die Löcher im Eis und warteten dort bis die Robben aus dem Loch kriechen, um Luft zu schnappen. Nun ist das Eis so weit geschmolzen, dass die Robben keine Löcher mehr zu suchen brauchen. Sie schwimmen im freien Wasser und haben keine Angst vor den Eisbären mehr. Die Eisbären müssen also dringend schwimmen und die Pinguine Gymnastik lernen, wenn sie überleben wollen.

  • Nicht alle Bürger sind besorgt.
Foto:Christian Juhre

    Nicht alle Bürger sind besorgt.

    Foto:Christian Juhre

  • Zürich

    Am 14.09. bin ich nach einer langen Pause wieder zur Lesung in Zürich, im Kino Kosmos. Alle Russen, die ich in Zürich kennenlernte, auch die Schweizer schimpften immer über das Land, sie hielten die Schweiz für langweilig und bieder. Immer war ich derjeniger, der die Schweiz verteidigte. „Ihr habt doch den ersten Platz weltweit, was die Lebensqualität betrifft,“ murmelte ich. „Davon kriegen wir aber hier nichts mit,“ konterten die Einheimischen. Es war eine groteske Situation. Die ganze Welt sehnte sich nach Schweizer Verhältnissen: Wohlstand, Föderalismus, Neutralität. Ob in Rußland oder in Deutschland lobten die Politiker von links bis rechts das Schweizer Modell und nur die Schweizer selbst zeigten sich enttäuscht. So wurde Zürich für mich zu einem traurigen Beispiel: Es gibt kein Land auf der Welt, das die Menschen glücklich machen kann, nirgendwo. Es gibt aber Länder, in denen man sich der Enttäuschung besonderes genüßlich hingeben kann. Auch der enttäuschte Schriftsteller Nabokov, der nichts von der Welt sehen wollte und sich sofort, als er endlich Geld hatte, im schweizerischen Montreux im erstbesten Hotel für den Rest seines Lebens niederließ. Und die russischen Bräute, die irgendwelche Schweizer geheiratet hatten und sich nun im Ausland langweilen. Alle Enttäuschten dieses Planeten könnten am Zürichersee Asyl finden. Sie würden dort am Ufer des Sees stehen und Schwäne mit Sprünglie füttern.

  • Die Kreuzfahrer: Amazon.de: Wladimir Kaminer: Bücher

    Mein neues, über alles geliebtes Buch „Die Kreuzfahrer“ ist erschienen 



    Ich gehe gleich damit auf See:
    22.08. Waren 23.08. Müritz 24.08.Putbus 25.08.Binz 26.08.Lubmin 28.08. Sylt
    Die Fortsetzung folgt

  • Laut Pressemitteilungen hat Putin folgende Geschenke für Frau Kneissl gebracht: eine alte Ölpresse, das Bild eines unbekannten Künstlers (Pressestelle hält den Künstler geheim, doch nicht etwa selbst gemalt?) und 19 Kosaken mit Balalaikas. Die Bären...

    Laut Pressemitteilungen hat Putin folgende Geschenke für Frau Kneissl gebracht: eine alte Ölpresse, das Bild eines unbekannten Künstlers (Pressestelle hält den Künstler geheim, doch nicht etwa selbst gemalt?) und 19 Kosaken mit Balalaikas. Die Bären mussten diesmal aus Sicherheitsgründen zuhause bleiben Als er nach der Hochzeit zu Merkel fuhr, waren die Kosaken nicht mehr dabei. Von daher meine Frage an Frau Kneissl, weiß sie schon womit man die Kosaken füttert? Sie müssen mindestens zwei Mal am Tag an die frische Luft und im Chor singen, sonst platzen sie.    

  • Auf der Kreml Seite hängen die Fotos von der Putins Hochzeit, die Bilder verwirren. Ist es wirklich österreichische Außenministerin oder bloß verkleideter Depardieu?

    Auf der Kreml Seite hängen die Fotos von der Putins Hochzeit, die Bilder verwirren. Ist es wirklich österreichische Außenministerin oder bloß verkleideter Depardieu?

  • Kurz über das Wetter

    Kurz über das Wetter

  • Schwimmen in Brandenburg

  • Angeblich ging es bei dem russ.-amerikanischen Treffen in Helsinki unter anderem um Einflussbereiche in Europa. Trump hatte Putin den Osten und Balkan angeboten und war verblüfft, dass der Russe nicht darauf einging, denn er will ganz Europa unter...

    Angeblich ging es bei dem russ.-amerikanischen Treffen in Helsinki unter anderem um Einflussbereiche in Europa. Trump hatte Putin den Osten und Balkan angeboten und war verblüfft, dass der Russe nicht darauf einging, denn er will ganz Europa unter seinem Einfluss haben. Die Kräfte des Bösen haben sich anscheinend geeignet, wie sie armes Würstchen Europa in Stücke schneiden. EU agiert nach dem alten Drei Affen – Prinzip: nicht hören, nicht sehen, nicht sprechen. Die einzige Nachricht Deutschlands heißt seit Wochen schon „Özil“. Da kann man den bösen Jungs nur guten Appetit wünschen.

Privat ein Russe beruflich ein deutscher Schriftsteller, bin ich die meiste Zeit unterwegs mit Lesungen und Vorträgen...